Wenn ein kleiner Punkt große Schmerzen macht
Myofasziale Triggerpunkte gehören zu den häufigsten, aber oft unterschätzten Ursachen chronischer Muskelschmerzen. Sie können lokal schmerzen oder in entfernte Regionen ausstrahlen – z. B. Nackenverspannungen mit Kopfschmerz oder Rückenschmerz mit Ausstrahlung ins Bein. Die Triggerpunkttherapie bietet eine gezielte Möglichkeit, diese Verspannungen zu lösen – mit Nadeln, Tapes oder Schröpftechniken.
🔍 Was sind Triggerpunkte?
Triggerpunkte sind lokal begrenzte Verhärtungen im Muskelgewebe, oft tastbar als kleine Knötchen oder „Stränge“. Typisch:
- Druckschmerz (lokal oder ausstrahlend)
- Bewegungseinschränkungen
- Überempfindlichkeit
- vegetative Begleitsymptome (z. B. Schweiß, Schwindel, Übelkeit)
Auslöser sind meist Fehlhaltungen, Überlastung, Stress oder Bewegungsmangel.
🔬 Wie behandelt man Triggerpunkte?
1. Dry Needling / Akupunktur
Mit feinen Nadeln wie der
👉 SEIRIN B-Typ 0,16 × 15 mm Akupunkturnadel
wird der Triggerpunkt direkt punktiert. Das Ziel: eine lokale Zuckungsreaktion (Local Twitch), gefolgt von Entspannung. Die SEIRIN-Nadeln sind besonders geeignet für sensible Patient:innen, da sie sehr dünn und sanft gleitend sind.
2. Schröpfen zur Gewebelockerung
Vor oder nach der Nadelsitzung kann
👉 das HACI Schröpfkopfset mit Magnet-Akupressurspitze
zur Faszienlösung eingesetzt werden. Besonders bei flächigen Verspannungen oder Punktunverträglichkeit bietet Schröpfen eine effektive Alternative.
3. Kinesiologisches Taping
Nach der Behandlung hilft
👉 Kinesiotape von Qivida
bei der Stabilisierung des Muskelbereichs, regt die Mikrozirkulation an und unterstützt die propriozeptive Rückmeldung. So kann der Behandlungseffekt länger erhalten bleiben.
💬 Praxistipp
Beispiel: Patient:in mit Schulterschmerz und eingeschränkter Rotation
➡ Palpation → Triggerpunkt M. infraspinatus
➡ 1x Dry Needling mit SEIRIN
➡ 1x lokales Schröpfen mit HACI
➡ 1x Tape zur Dehnung des Trapezius quer – Nachbehandlung
Ergebnis: Beweglichkeit verbessert sich oft schon nach 1–2 Sitzungen deutlich.
⚠️ Sicherheit & Aufklärung
- Nur durch ausgebildete Behandler:innen anwenden
- Hygiene & Sterilität beachten (Nadelentsorgung, Hautdesinfektion)
- Bei Dry Needling: Kontraindikationen wie Blutgerinnungsstörung, Phobie oder instabile Halswirbelsäule beachten
- Schröpfen nicht bei offenen Wunden, Tumoren oder Varizen
Fazit
Triggerpunkte sind oft die Ursache „ungeklärter“ Schmerzen – und mit den richtigen Methoden sehr gut behandelbar. In der Kombination von Dry Needling, Schröpfen und Taping entsteht ein modernes, wirksames Therapiekonzept, das du mit Produkten von Qivida fachgerecht umsetzen kannst.
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